Multimodalität

Das Konzept der Multimodalität wurde von Prof. Schuler entwickelt und definiert sich durch die Erfassung und Kombination der drei methodischen Zugänge der Eignungsdiagnostik:
1. Persönlichkeitsmerkmale, die nachweislich in Verbindung mit beruflichem Erfolg stehen, z. B. Intelligenz, Leistungsmotivation, Integrität und soziale Kompetenz.
2. Berufliches Verhalten, das durch qualitative und quantitative Anforderungsanalysen identifiziert und in Form von Arbeitsproben oder Assessment Centern simuliert wird.
3. Biographische Daten, die sich auf bisherige berufliche Erfahrungen, Verhaltens- und Leistungsergebnisse beziehen und somit auf den künftigen beruflichen Erfolg schließen lassen.
Auf diese Weise können die relevanten Fähigkeiten einer Person vollständig und valide erhoben und gegen unwichtige Merkmale abgegrenzt werden. Multimodalität wird erreicht durch die Kombination valider Einzelinstrumente und durch die Konzeption von Verfahren, die diese drei eignungsdiagnostischen Ansätze kombinieren.