Fallstudien simulieren eine strategisch bedeutsame Situa­tion aus dem Arbeitsalltag. Dabei werten die Kandidaten Material aus, identifizieren Probleme, entwerfen ein Lösungskonzept und präsentieren ihre Lösung. Fallstudien erfassen, neben rhetorischen Fähigkeiten, komplexes und wirtschaftliches Denken, die Fähigkeit, in kurzer Zeit vielschichtige Themen zu durchdringen und zielführende Maßnahmen abzuleiten. Zusätzliches Element ist die Einwandbehandlung: Standardisierte kritische Fragen von Beo­bach­­tern prüfen die Über­zeu­gungs­fähigkeit und Belastbarkeit der Kandidaten.

Fallstudien werden vor allem für die Personalauswahl und -entwicklung genutzt.

Zielgruppen sind u. a. Führungskräfte und Experten.

Vorteile

  • Valide Erfassung von strategischem und unternehmerischem Denken
  • Objektive Durchführung durch klare Instruktionen, Zeitvorgaben und standardisierte Nachfragen
  • Reduzierte Anforderungen an Beobachter durch verhaltensnahes Auswertungsschema
  • Hoher Tätigkeitsbezug für Teilnehmer und Beobachter durch Anpassung an Unternehmensrealität
  • Spezifische Situationen mit frei skalierbarem Komplexitätsgrad: Problemlösung, Entscheidungsunterstützung, Beurteilung von Situationen
  • Klare Trennung von Ausarbeitung und Präsentation verhindert Konfundierung